Was ist Honig?

 

Allein mit dem Sammeln von Nektar ist es nicht getan. Der Nektar wird durch die Bienen weiterverarbeitet, er enthält viel zu viel Wasser, so dass er anfangen könnte mit gären.

Im sogenannten Honigmagen der Biene wird der Nektar mit Enzymen und Fermenter angereichert, eine wichtige Rolle dabei spielt das Enzym Invertase. Es spaltet Mehrfachzucker (Saccharose) und Einfachzucker (Fruktose und Glukose). Die Glukose wird durch ein anderes Enzym (Glucoseoxidase) weiter gespalten in Gluconsäure und Wasserstoffperoxid. Dieser Prozess wird mehrmals wiederholt, so wird auch das Wasser entzogen (70%), der Honig soll schlussendlich unter 20% Wasser enthalten, optimal unter 18%, je weniger, desto besser!

 

Inhaltsstoffe:

  • 72% Einfachzucker (Glukose, Fruktose)
  • 18% Wasser
  • 8% Mehrfachzucker (Saccharose)
  • 2% diverse Stoffe

Vitamine: Honig enthält Spuren von Vitamin C, B1, B2, B6, Biotin und Pantothensäure.

Mineralstoffe und Spurenelemente: Im Honig werden die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Calcium, sowie die Spurenelemente Eisen, Kupfer, Mangan und Chrom in unterschiedlichen Anteilen gefunden.

Fermente: Enzyme, welche die Umwandlung von einer Zuckerart in eine andere bewirken. Bei der fermentativen Zuckerumwandlung entstehen Stoffe mit antibakterieller Wirkung. Honig ist deswegen lange haltbar und hat eine beruhigende Wirkung bei Infektionen der oberen Atemwege.

Aminos√§uren: Aminos√§uren werden im menschlichen K√∂rper f√ľr die Bildung von Proteinen gebraucht. Mit einem Anteil von 50-85% ist Prolin die am st√§rksten vertretene Aminos√§ure. Sie unterst√ľtzt die¬†Bildung von H√§moglobin.

Acetylcholin: Es hat eine blutdrucksenkende und sch√ľtzende Wirkung f√ľr das Herz. Au√üerdem spielt Acetylcholin eine wichtige Rolle als Neurotransmitter. Darauf ist wahrscheinlich die beruhigende Wirkung von Honig zur√ľckzuf√ľhren.

Säuren: Honig enthält eine Reihe organischer Säuren, welche anregend auf den Appetit und die Verdauung wirken.

Pollen: Bl√ľtenpollen regen die Verdauung an, und aktivieren das Immunsystem vom Darm.

Aromastoffe: √úber 120 Aromastoffe konnten bis heute im Honig nachgewiesen werden. Sie regen den Appetit und die Verdauung an.

 

Achtung: Honig ist nicht geeignet f√ľr Kinder unter 12 Monaten!